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	<title>SOS - Save Our Surface</title>
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	<description>Landnutzung - Politikoptionen und Konfliktmanagement</description>
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		<title>Selbstversorgung mit Biomasse? Unmöglich?</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 16:16:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Projekt SOS</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[“Selbstversorgung mit Biomasse? Unmöglich!” – so betitelt die österreichische Tageszeitung “Die Presse” (30.11.2011) ihren mehrseitigen Bericht zum Buch “Kämpfe um Land. Gutes Leben im post-fossilen Zeitalter“, das auf dem KLIEN-Projekt “Save our Surface” beruht. Ein pdf des Artikels ist hier &#8230; <a class="more-link" href="http://www.umweltbuero-klagenfurt.at/sos/?p=397">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.umweltbuero-klagenfurt.at/sos/wp-content/uploads/Pressebericht_SaveOurSurface.pdf" target="_blank">“<em>Selbstversorgung mit Biomasse? Unmöglich!</em>”</a> – so betitelt die österreichische Tageszeitung “Die Presse” (30.11.2011) ihren mehrseitigen Bericht zum Buch “<a href="http://www.mandelbaum.at/books/806/7397"><em>Kämpfe um Land. Gutes Leben im post-fossilen Zeitalter</em></a>“, das auf dem KLIEN-Projekt “<em>Save our Surface</em>”  beruht. Ein pdf des Artikels ist <a href="http://www.umweltbuero-klagenfurt.at/sos/wp-content/uploads/Pressebericht_SaveOurSurface.pdf" target="_blank">hier</a> zu finden.</p>
<p>Das Rufzeichen indes ist durch ein Fragezeichen zu ersetzen.  Denn  wie es richtig im Artikel heißt: eine Vollversorgung mit  erneuerbaren  Energien und Rohstoffen sowie mit Lebensmitteln ist etwa in  Österreich –  als Beispiel für eine mitteleuropäische Region – möglich.</p>
<p>Allerdings nur bei drastisch verringertem Energie-, Stoff- und Fleischkonsum.</p>
<p>Der Biomasse kommt dabei nicht die alleinige, aber eine wesentliche  Rolle in der Energieversorgung – und für die Bereitstellung von  Rohstoffen – zu.</p>
<p>Das  muss keineswegs einen Verzicht bedeuten. Ganz im Gegenteil: es  kann zu  einem Zugewinn an Lebensqualität führen und unnötige Arbeit  verringern.  Dafür freilich sind soziale Basisinnovationen nötig, die  das herrschende  Wirtschaftssystem überwinden, das auf Markt und  Lohnarbeit (und damit  auf Wachstum) beruht.</p>
<p>Um aus dem Biomasse-Kapitel in “<a href="http://www.mandelbaum.at/books/806/7397"><em>Kämpfe um Land. Gutes Leben im post-fossilen Zeitalter</em></a>” zu zitieren:</p>
<blockquote><p>Rolf  Peter Sieferle sah die energetische Revolution der  fossilen Stoffe als  Aufschluss eines “unterirdischen Waldes”, der die  Holzkrise der frühen  Neuzeit bewältigen half. Am Ende des fossilen  Zeitalters kann man nicht  mehr im gleichen Maß auf den oberirdischen  Wald ausweichen. Der  Energiekonsum ist gegenüber der frühen Neuzeit  gewaltig angestiegen.  Anders als eine einfache Rückkehr zu den  organischen Wurzeln des  menschlichen Energiesystems muss die neue  biobasierte Energie- und  Rohstoffbereitstellung daher in einem System  der sozialen Kooperation  stattfinden. Sonst wird die globale  Gesellschaft, die zwar nicht  politisch, jedoch ökonomisch und damit  ökologisch längst besteht, in  einer katastrophischen Ausweitung von  Landkonflikten zerreißen.</p></blockquote>
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		<title>+ + + KÄMPFE UM LAND + + + GUTES LEBEN IM POST-FOSSILEN ZEITALTER + + + BUCH NEU + + +</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 10:38:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Projekt SOS</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[München, Berlin, Wien und Klagenfurt, 21. Oktober 2011 Das vom Österreichischen Klima- und Energiefonds (KLIEN) geförderte Forschungsprojekt „Save our Surface“ untersucht vor dem Hintergrund zunehmender Landnutzungskonflikte die Voraussetzungen und Folgen vermehrter Biomassenutzung zur Produktion von Energie und nachwachsenden Rohstoffen. Weltwirtschaft &#8230; <a class="more-link" href="http://www.umweltbuero-klagenfurt.at/sos/?p=393">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>München, Berlin, Wien und Klagenfurt, 21. Oktober  2011</p>
<p>Das vom <strong>Österreichischen Klima- und Energiefonds</strong> (KLIEN) geförderte Forschungsprojekt <strong>„Save our Surface“</strong> untersucht vor  dem Hintergrund zunehmender Landnutzungskonflikte die Voraussetzungen und Folgen  vermehrter Biomassenutzung zur Produktion von Energie und nachwachsenden  Rohstoffen. <strong>Weltwirtschaft und Agrarsektor sind derzeit auf fossile Stoffe  angewiesen</strong>. Sollten sich fossile Ressourcen verknappen, wird die Landfläche  zur Energie- und Stoffproduktion bedeutsamer. Wichtige Ergebnisse des  Forschungsprojekts sind nun als Buch veröffentlicht worden.</p>
<p><strong>„Kämpfe um Land. Gutes Leben im post-fossilen  Zeitalter“</strong> ist im Mandelbaum-Verlag erschienen. Als Herausgeber fungieren  die Projektmitarbeiter Andreas Exner, Peter Fleissner, Lukas Kranzl und Werner  Zittel. Elmar Altvater, Margot Geiger, Gerald Kalt und Christian Lauk lieferten  Beiträge.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Der Buchinhalt</span>:</p>
<p><strong>Gutes Leben nach „Peak Oil“ ist möglich!</strong> 2008 zeigte  sich die harte Realität der kapitalistischen Ökokrise: steigende Preise bei  Erdöl und Nahrungsmitteln und ein weiterer Schub der Verelendung, der die  Hoffnung auf allgemeinen Wohlstand durch Wirtschaftswachstum immer  unglaubwürdiger macht. Energie- und Nahrungsmittelpreise steigen seit 2010  erneut, der „unterirdische Wald“ in Form von Erdöl ist zur Hälfte „abgeholzt“.  Für das energiehungrige Kapital wird nun der Zugang zu Land entscheidend, die  nutzbare Erdoberfläche ist jedoch begrenzt und für Menschen im Süden eine  Überlebensgrundlage.</p>
<p>Eine <strong>Welle neuer Landnahmen</strong> für biogene Kraftstoffe  und Nahrungsmittel für den Milch- und Fleischkonsum westlicher Prägung hat  deshalb katastrophale Auswirkungen: Die Lebensperspektiven ganzer  Bevölkerungsgruppen werden zugunsten von Automobil, Fleisch &amp; Co. zerstört.  Eine Alternative ist möglich: Sie besteht in <strong>solidarischen Ökonomien</strong> und  <strong>sozialen Innovationen</strong>. Energie, Rohstoffe und Nahrung sind möglichst  versorgungsnah herzustellen.</p>
<p>Landnutzung sollte gemeinschaftlich reguliert werden, wobei  das <strong>Recht auf Nahrung</strong> im Zentrum stehen muss. Das Buch basiert auf einem  Projekt des Österreichischen Klima- und Energiefonds und vermittelt neueste  Forschungsergebnisse zu Ressourcen, Krise und Alternativen in klar  verständlicher Sprache.</p>
<p>mit Texten von: Elmar Altvater, Andreas Exner, Peter  Fleissner, Margot Geiger, Gerald Kalt, Lukas Kranzl, Christian Lauk und Werner  Zittel</p>
<p>Anfragen an Andreas Exner (Projektkoordinator) unter <a href="mailto:andreas.exner@umweltbuero.at">andreas.exner@umweltbuero.at</a> oder  Martin Birkner (Verlagsverantwortlicher) unter <a href="mailto:birkner@mandelbaum.at">birkner@mandelbaum.at</a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Daten zum Buch</span></p>
<p><a href="http://www.mandelbaum.de/books/806/7397">http://www.mandelbaum.de/books/806/7397</a><span style="text-decoration: underline;"> </span></p>
<p><em>EXNER, Andreas / FLEISSNER, Peter / KRANZL, Lukas /  ZITTEL, Werner (Hg.)<br />
<strong>Kämpfe um Land. Gutes Leben im post-fossilen  Zeitalter</strong><br />
254 Seiten, Format 12 x 19, englische Broschur<br />
19.90 € |  30.50 Chf<br />
ISBN: 978385476-603-2</em></p>
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		</item>
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		<title>+ + + FORSCHUNGSPROJEKT &#8220;SAVE OUR SURFACE&#8221; (KLIEN) + + + PEAK OIL SCHRUMPFT WIRTSCHAFT + + + NAHRUNG WICHTIGER ALS AGROTREIBSTOFFE</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 11:06:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Projekt SOS</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wien, Klagenfurt und Berlin, 15. April 2011 Das vom Österreichischen Klima- und Energiefonds (KLIEN) geförderte Forschungsprojekt „Save our Surface“ untersucht die Voraussetzungen und Folgen vermehrter Biomassenutzung. Biomasse wird zur Produktion von Energie und nachwachsenden Rohstoffen eingesetzt. Dies ist eine Ursache &#8230; <a class="more-link" href="http://www.umweltbuero-klagenfurt.at/sos/?p=369">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wien, Klagenfurt und Berlin, 15.  April 2011</p>
<p>Das vom <strong>Österreichischen Klima- und Energiefonds</strong> (KLIEN) geförderte Forschungsprojekt <strong>„Save  our Surface“</strong> untersucht die Voraussetzungen und Folgen vermehrter  Biomassenutzung. Biomasse wird zur Produktion von Energie und nachwachsenden  Rohstoffen eingesetzt. Dies ist eine Ursache zunehmender Landnutzungskonflikte.  <strong>Weltwirtschaft und Agrarsektor sind derzeit  auf fossile und nukleare Brennstoffe angewiesen</strong>. Sollten sich fossile  Ressourcen verknappen, wird die Landfläche zur Energie- und Stoffproduktion  bedeutsamer. Nun liegen weitere Teilberichte des Forschungsprojekts vor.</p>
<p><strong>Gerald  Kalt</strong>, Energieexperte der <strong>Energy Economics Group (TU Wien)</strong> untersuchte den österreichischen Biomasse-Außenhandel. Die österreichische  Holzindustrie ist <strong>stark importabhängig und  exportorientiert</strong>. Biogene Energieträger (v.a. forstliche Ressourcen)  sind die derzeit wichtigste Form der erneuerbaren Energieerzeugung in  Österreich. Die steigende Nutzung von Biodiesel hat zu einem Mehrbedarf an  pflanzlichen Ölen geführt. Dieser wird nahezu ausschließlich durch Importe  gedeckt – in erster Linie Rapsöl aus der EU, aber auch die <strong>Palmölimporte stiegen</strong> in den letzten  Jahren. Zahlreiche Studien deuten darauf hin, dass in der <strong>EU</strong> ungenutzte <strong>Biomassepotenziale </strong>vorhanden sind. Die  Einschätzung dieser Potenziale ist jedoch mit großen Unsicherheiten behaftet.  „Solange kein Nachweis erbracht werden kann, dass eine zunehmende energetische  Nutzung landwirtschaftlicher Erzeugnisse nicht auf Kosten der <strong>Nahrungsmittelsicherheit </strong>bzw. auf Kosten  von ökologischer Nachhaltigkeit geht, ist eine auf Importen basierende  Ausweitung der Biomassenutzung äußerst kritisch zu sehen“, hält Gerald Kalt  fest.</p>
<p>Der Ökologe <strong>Andreas Exner (Umweltbüro Klagenfurt)</strong> untersuchte die globale Dynamik der Landnahme, die seit 2008 vermehrt als  <strong>„Land Grab“</strong> diskutiert wird. Die  EU kann nur ein bis zwei Drittel des bis 2020 wahrscheinlich erforderlichen  biogenen Kraftstoffs auf ihrem Territorium erzeugen. Beimischungsziele für  biogene Kraftstoffe schaffen eine Nachfrage nach Biomasse. Diese verstärkt den  Trend zur Landnahme. Die Landnahme ist <strong>keine  „Win-Win“-Situation</strong> für Investoren und die Betroffenen, zumeist  Kleinbauern und Hirten im globalen Süden, sondern eine des „Win-Lose“. Dies  lässt sich exemplarisch an Tanzania, ein „Musterschüler“ der Weltbank und ein  Zielgebiet der Landnahme durch EU-Unternehmen für den Export biogener  Treibstoffe in die EU, zeigen. „Die Landnahme weist Parallelen zur  Durchsetzungsphase des Kapitalismus im 19. Jahrhundert auf. <strong>Menschen verlieren ihre Unabhängigkeit</strong> und  werden verstärkt zu Lohnabhängigen oder direkt weltmarktabhängigen  Vertragslandwirten gemacht. Abgesehen von den Leiden, die damit einhergehen, hat  ein ‚afrikanischer Kapitalismus‘ Peak Oil hinter sich und Peak Gas, Peak Coal  und Peak Phosphor vor sich. <strong>Kapitalistische  Entwicklungsvorstellungen sind daher nicht haltbar</strong>“, so Exner  zusammenfassend.</p>
<p>Die PolitikwissenschafterInnen  <strong>Elmar Altvater</strong> und <strong>Margot Geiger (FU Berlin) </strong>untersuchen die  Chancen und Probleme der Biomasseproduktion am Fallbeispiel <strong>Brasilien</strong>. Brasilien ist nach den USA  Marktführer bei Bioethanol und gilt für viele als ein weltweites  Vorzeigebeispiel biogener Kraftstoffproduktion. Altvater und Geiger stellen  dagegen fest: „Die Ausdehnung der Produktion von <strong>Agroenergie stärkt nicht kleine landwirtschaftliche  Produzenten</strong>, wirkt also der Konzentration des Grundbesitzes, die in  Lateinamerika und besonders in Brasilien extrem groß ist und immer wieder zu  häufig gewaltförmig ausgetragenen Konflikten führt, nicht entgegen“. Da  Weltmärkte die Produktion von Nahrung und Biomasse regeln und Fläche begrenzt  ist, besteht zwischen beiden ein Nutzungskonflikt. Dies steht dem Ziel der  Ernährungssouveränität, wie die internationale Kleinbauernorganisation La Via  Campesina sie fordert, entgegen. Die Klimabilanz von biogenen Kraftstoffen ist  auch unter relativ günstigen Produktionsbedingungen wie in Brasilien bei künftig  verstärkter Nachfrage nicht notwendigerweise  positiv.</p>
<p><strong>Peter Fleissner  (Inst. für Gestaltungs- und Wirkungsforschung, TU Wien)</strong> modellierte, wie  sich die österreichische Volkswirtschaft nach dem Überschreiten des globalen  Höhepunkts der Erdölförderung, d.h. <strong>nach Peak  Oil</strong> wahrscheinlich entwickeln wird. Das Hauptergebnis: Eine physische  Verringerung des Erdölangebots führt zu einer <strong>Verringerung des wirtschaftlichen Outputs</strong>.  Peter Fleissner hält fest: „Das nicht nur in Österreich allgegenwärtige <strong>kapitalistische Entwicklungsmodell mit seinem  eingebauten Wachstumszwang</strong> beruht energetisch wesentlich auf der  Nutzung fossiler Energieträger, allen voran auf der Verfügbarkeit von Erdöl.  Dieses Modell gelangt in den kommenden Jahrzehnten an seine  Grenzen.“</p>
<p>Der schon im Jänner online  gestellte Teilbericht von Werner Zittel (Ludwig-Bölkow-Systemtechnik) hatte  festgestellt, dass Peak Oil höchstwahrscheinlich 2008 überschritten wurde. Im  Teilbericht von Elmar Altvater und Margot Geiger (seit Jänner 2011 online) wurde  die Schlussfolgerung gezogen, dass sich die Wirtschaft nach Peak Oil  entschleunigen muss und mit geringeren oder ohne Profite auskommen muss. Wie ist  auf die Grenzen der Biomasseproduktion zu reagieren, wird Erdöl knapp und geht  der Output der Wirtschaft zurück? Dies wird Thema der <strong>Handlungsempfehlungen</strong> sein, die vom  Projektteam bis Ende Juni 2011 entwickelt werden. Drei Stakeholderworkshops, die  unter Beteiligung von Schlüsselakteuren des „Systems Landnutzung“ in Österreich  abgehalten worden sind, lieferten wichtige Inputs  dazu.</p>
<p>Die Teilberichte des  KLIEN-Forschungsprojekts „Save our Surface“ zum <strong>Download</strong>:</p>
<p><a href="http://www.umweltbuero-klagenfurt.at/sos/?page_id=105" target="_blank">http://www.umweltbuero-klagenfurt.at/sos/?page_id=105</a></p>
<p><strong>Presserückfragen</strong> (alphabetische  Reihung):</p>
<p>Prof. Elmar Altvater – Tel.  +49-30-35503250, e-mail: <span style="text-decoration: underline;"><a title="blocked::mailto:elmar.altvater@fu-berlin.de" href="mailto:elmar.altvater@fu-berlin.de">elmar.altvater@fu-berlin.de</a></span></p>
<p>Mag. Andreas Exner –  Tel. +43-463-516614-45 oder +43-699-15166148, e-mail: <a title="blocked::mailto:andreas.exner@umweltbuero-klagenfurt.at" href="mailto:andreas.exner@umweltbuero-klagenfurt.at">andreas.exner@umweltbuero-klagenfurt.at</a></p>
<p>Prof. Peter Fleissner – Tel. +43-1-5041190, e-mail: <a title="blocked::mailto:fleissner@arrakis.es" href="mailto:fleissner@arrakis.es">fleissner at  arrakis.es</a></p>
<p>Dipl.-Ing. Gerald Kalt – Tel.  +43-1-58801-370363, e-mail: <a title="blocked::mailto:kalt@eeg.tuwien.ac.at" href="mailto:kalt@eeg.tuwien.ac.at">kalt@eeg.tuwien.ac.at</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Presseaussendung: Klien Forschungsprojekt &#8220;Save our Surface&#8221; +++ Peak Oil war 2008 +++ Abkehr vom Kapitalismus notwendig</title>
		<link>http://www.umweltbuero-klagenfurt.at/sos/?p=290</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 12:16:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Projekt SOS</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[München, Berlin und Klagenfurt, 12. Jänner 2011 Das vom Österreichischen Klima- und Energiefonds geförderte Forschungsprojekt „Save our Surface“ untersucht vor dem Hintergrund zunehmender Landnutzungskonflikte die Voraussetzungen und Folgen vermehrter Biomassenutzung zur Produktion von Energie und nachwachsenden Rohstoffen. Weltwirtschaft und Agrarsektor &#8230; <a class="more-link" href="http://www.umweltbuero-klagenfurt.at/sos/?p=290">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>München, Berlin und Klagenfurt, 12. Jänner  2011</p>
<p>Das vom <strong>Österreichischen Klima- und Energiefonds</strong> geförderte Forschungsprojekt <strong>„Save our Surface“</strong> untersucht vor dem  Hintergrund zunehmender Landnutzungskonflikte die Voraussetzungen und Folgen vermehrter Biomassenutzung zur Produktion von  Energie und nachwachsenden Rohstoffen. <strong>Weltwirtschaft und Agrarsektor sind  derzeit auf fossile Stoffe angewiesen</strong>. Sollten sich fossile Ressourcen  verknappen, wird die Landfläche zur Energie- und Stoffproduktion bedeutsamer.   Nun liegen erste Teilberichte des Forschungsprojekts vor.</p>
<p><strong>Werner Zittel (LBST)</strong> untersuchte die Verfügbarkeit von  Erdöl, Erdgas, fossiler Kohle und der für die Produktivität der modernen  Landwirtschaft wesentlichen Stoffe Phosphor und Kalium. Die wichtigsten  Ergebnisse: Das weltweite Ölfördermaximum <strong>Peak Oil wurde mit großer  Wahrscheinlichkeit im Jahr 2008 überschritten</strong>. Der Förderrückgang wird die  weltweit verfügbare Ölmenge im Jahr 2030 auf etwa die Hälfte der heutigen Menge  reduzieren. Dies führt dazu, dass im Jahr 2030 Mitteleuropa nur noch geringe  Mengen Erdöl zu überproportional hohen Kosten importieren wird. „Mit jedem  entnommenen Fass Erdöl sinkt der Lagerstättendruck, die <strong>Fördersituation wird  stetig schwieriger</strong>“, hält Energieexperte Dr. Werner Zittel  fest.</p>
<p><strong>Auch bei Erdgas, Kohle und Phosphor ist die Verknappung  absehbar</strong>. Die Erdgasförderung in Europa hat den Höhepunkt überschritten. Sie  wird bis zum Jahr 2030 vermutlich auf 15-20% der heutigen Förderung zurückgehen.  Gasimporte aus Russland werden abnehmen. Bei Kohle ist der Peak Supply 2020-2030  zu erwarten. In Europa muss bereits wesentlich früher mit einer angespannten  Versorgungssituation gerechnet werden. Phosphor erreicht 2020-2030 den Peak.</p>
<p>Die PolitikwissenschafterInnen <strong>Elmar Altvater</strong> und  <strong>Margot Geiger</strong> untersuchten den Zusammenhang zwischen Weltwirtschaft und  einem weiteren Anstieg der Biomassenachfrage, der nach Peak Oil erwartet werden  muss. Eine weitere Verteuerung von Nahrungsmitteln ist absehbar. Mittelfristig  ist zudem eine landwirtschaftliche Flächenexpansion zu erwarten, die das  gegenwärtige „Land Grabbing“ fortzusetzen droht, wodurch die Überlebensgrundlage  von Millionen von Kleinbauern und Hirten gefährdet ist.</p>
<p>Energiekonsum, die Nachfrage nach Biomasse und  Wirtschaftswachstum hängen eng zusammen. „Es ist eine Illusion, vom Wachstum der  Wirtschaft die Lösung dringender Probleme zu erwarten“, stellt Prof. Elmar  Altvater fest. Weil das Produktions- und Konsummodell der kapitalistischen  Metropolen die Ursache der gegenwärtigen „Mehrfachkrise“ ist, ist eine  lebenswerte Zukunft nur jenseits davon denkbar, so Altvater. Eine  <strong>post-fossile Wirtschaft muss langsamer sein und mit geringeren Profiten oder  ohne solche auskommen</strong>. Öffentliche Güter und Dienste sind für eine  post-fossile Wirtschaft entscheidend. „ Damit wäre auch der Druck auf die  Landfläche minimiert“, erklärt die Politikwissenschafterin Dr. Margot Geiger,  und eine Entwicklung hin zu Ernährungssouveränität, wie sie die internationale  Kleinbauernvereinigung La Via Campesina fordert, möglich.</p>
<p>Die Teilberichte des KLIEN-Forschungsprojekts „Save our  Surface“ zum Download:</p>
<p><a href="http://www.umweltbuero-klagenfurt.at/sos/?page_id=105">http://www.umweltbuero-klagenfurt.at/sos/?page_id=105</a></p>
<p><strong>Presserückfragen:</strong></p>
<p>Dr. Werner Zittel – Tel. +49-89-608110-20,  e-mail: <a href="mailto:zittel@lbst.de">zittel@lbst.de</a></p>
<p>Prof. Elmar  Altvater – Tel. +49-30-35503250, e-mail: <a href="mailto:elmar.altvater@fu-berlin.de">elmar.altvater@fu-berlin.de</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Monatsrückblick Landnutzung: September</title>
		<link>http://www.umweltbuero-klagenfurt.at/sos/?p=270</link>
		<comments>http://www.umweltbuero-klagenfurt.at/sos/?p=270#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 09:38:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Projekt SOS</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie viel Kohle bleibt? Dass Erdöl sein globales Fördermaximum in naher Zukunft erreichen wird oder gar vorletztes Jahr bereits erreicht hat, wird unter dem Stichwort „Peak Oil“ zunehmend zu Allgemeinwissen. Im Gegensatz dazu sollen die Kohlereserven, so die vorherrschende Meinung, &#8230; <a class="more-link" href="http://www.umweltbuero-klagenfurt.at/sos/?p=270">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie viel Kohle bleibt?</strong> Dass Erdöl sein globales Fördermaximum in naher Zukunft erreichen wird oder gar vorletztes Jahr bereits erreicht hat, wird unter dem Stichwort „Peak Oil“ zunehmend zu Allgemeinwissen. Im Gegensatz dazu sollen die Kohlereserven, so die vorherrschende Meinung, noch weit von ihrer Erschöpfung entfernt sein. Inzwischen mehren sich allerdings ernstzunehmende Stimmen, die zur Einschätzung gelangen, dass auch die Förderraten von Kohle bald &#8211; wohl oder übel &#8211; fallen werden. Mason Inman fasst in einem Artikel für National Geographic ein paar Einschätzungen bezüglich der geologisch möglichen Ausweitung der Kohleproduktion zusammen. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein: Während Tad Patzek, Leiter des Department of Petroleum and Geosystems Engineering der University of Texas, zum Schluss kommt, dass das wahrscheinliche Fördermaximum für Kohle im kommenden Jahr 2011 vor der Tür steht und im Jahr 2050 nur noch die Hälfte der heutigen Fördermenge zur Verfügung stehen wird, glaubt die U.S. Energy Information Administration weiter, dass bis 2035 der Kohleverbrauch zur Stromerzeugung um 50 Prozent steigen wird. <em><a href="http://news.nationalgeographic.com/news/2010/09/100908-energy-peak-coal/" target="_blank">→ National Geographic über den Peak Coal.</a></em></p>
<p><span id="more-270"></span></p>
<p><strong>Die deutsche Bundeswehr zu Peak Oil.</strong> Die Sorge staatlicher Akteure über mögliche Rohstoffengpässe und deren gesellschaftliche Folgen nimmt zu. Wieder einmal zeigte sich das, als Ende August in mehreren Blogs eine zur Veröffentlichung nicht freigegebene Bundeswehr-Studie über die Auswirkungen von „Peak Oil“ durchsickerte. In dem vom „Dezernat Zukunftsanalyse“ der deutschen Bundeswehr unter ihrem Leiter Thomas Will erstellten Bericht spekulieren die Autoren unter Anderem über die „sicherheitspolitischen Herausforderungen“ eines Rückgangs der Erdölförderung. Eines der angesprochenen Konfliktfelder ist dabei eine „verschärfte Auseinandersetzung um die strategische Ressource Land“ aufgrund des zunehmenden Anbaus von Agrotreibstoffen, insbesondere im globalen Süden. Weder der Studienleiter Thomas Will noch das deutsche Bundesverteidigungsministerium wollten sich auf Anfrage von Spiegel Online zu dem Bericht äußern. <a href="http://peak-oil.com/download/Peak%20Oil.%20Sicherheitspolitische%20Implikationen%20knapper%20Ressourcen%2011082010.pdf" target="_blank"><em>→ Download der Bundeswehrstudie.</em></a></p>
<p><strong>Wald wird Agrarland.</strong> Es besteht kein Zweifel, dass sich im Laufe der nächsten Jahrzehnte die weltweite Produktion von Biomasse erheblich ausweiten wird. Denn erstens wächst die Weltbevölkerung von derzeit knapp sieben Milliarden auf vermutlich neun Milliarden Menschen im Jahr 2050, zweitens erhöht sich der Hunger nach Tierprodukten, wodurch sich der Bedarf nach Futtermitteln weiter erhöht und drittens soll Biomasse zunehmend für technische Zwecke, vor allem zur Erzeugung von Energie genutzt werden. Grundsätzlich gibt es für eine Ausweitung der Biomasseproduktion vor allem zwei Optionen: Eine Ausweitung der agrarisch genutzten Flächen oder eine Steigerung der Flächenerträge. Eine in der Wissenschaftszeitschrift PNAS veröffentlichte Studie kommt nun zum Schluss, dass die Ausweitung des Agrarlands im Zeitraum 1980 bis 2000 vor allem auf Kosten des Waldes ging. Diese Ergebnisse sind auch vor dem Hintergrund der Frage relevant, inwieweit die Nutzung von Agrotreibstoffen zu einem Rückgang der CO2-Emissionen beitragen können. Denn wenn die hier zunehmende Nutzung von Bioenergie dazu beiträgt, dass andernorts Wald gerodet wird, so macht das die vermeintlichen CO2-Einsparungen aufgrund der Freisetzung von Kohlendioxid aus Biomasse zunichte. <em><a href="http://www.pnas.org/content/107/38/16732.full?sid=e4caae75-acff-4c6d-89e4-1e398c75bf0d" target="_blank">→ PNAS-Artikel über die Ausweitung des Ackerlands.</a></em></p>
<p><strong>Die Karawane zieht weiter.</strong> Die Unternehmensgruppe Sinar Mas ist wesentlich am Anbau und der Verarbeitung von Palmöl in Indonesien beteiligt. In den vergangenen Monaten geriet es zunehmend unter Druck durch westliche Öko-NGOs, die das Unternehmen beschuldigten, tropischen Regenwald für Palmölplantagen zu roden. Aktuell ist allerdings ein Abkommen zwischen Indonesien und Norwegen in der Diskussion, das Indonesiens Verpflichtung umfassen soll, ab 2011 zwei Jahre lang keine neuen Konzessionen zur Abholzung von Regenwald zu erteilen, was voraussichtlich auch Expansionspläne von Sinar Mas einschränken würde. Als Antwort darauf blicken die Palmölproduzenten Indonesiens nach Afrika: Das Unternehmen gab jetzt das Vorhaben bekannt, gemeinsam mit anderen Investoren in dem westafrikanischen Land Liberia auf 220&#8217;000 Hektar Ölpalmen anzubauen, das sind knapp 60% der heutigen Ackerfläche Liberias. <em><a href="http://www.thejakartaglobe.com/naturalresources/with-no-new-permits-in-indonesia-sinar-mas-to-enter-liberia/394464" target="_blank">→ The Jakarta Globe über die Pläne von Sinar Mas.</a></em></p>
<p><strong>Der globale Aufkauf von Land.</strong> Es waren zu Beginn vor allem NGOs und Institutionen wie das International Food Policy Research Institute, die darauf Aufmerksam machten, dass die Landkäufe durch Großunternehmen und Staaten im globalen Süden nach der Nahrungsmittelkrise 2008 enorm an Bedeutung gewannen. Nun veröffentlichte die Weltbank einen Bericht über die oft als „land grabs“ bezeichneten Landkäufe. Demnach wurden 2009 45 Millionen Hektar Land von international agierenden Unternehmen oder Staaten aufgekauft (zum Vergleich: Österreich hat etwa 1 Mio. Hektar Ackerflächen). Diese Form des Handels explodierte damit regelrecht, denn während des gesamten ersten Jahrzehnts des neuen Jahrtausends lagen diese Deals bei nur 4 Millionen Hektar pro Jahr. Die Weltbank vertritt zwar die umstrittene Ansicht, dass internationale Landkäufe bei entsprechenden Rahmensetzungen aufgrund des des Transfers moderner Agrartechnologien auch Chancen für die lokalen Produzenten bergen, weist aber auch deutlich auf die Risiken der Entwicklung hin, die sich aus einer möglichen Flächenkonkurrenz ergeben können. <em><a href="http://go.worldbank.org/CCXV6O5ZE0" target="_blank">→ Die Website zum Weltbankbericht (Video und pdf-Download).</a></em></p>
<p><strong>Eco-News aus Österreich I.</strong> In einer im Auftrag von Oesterreichs Energie, des Interessenverbands der österreichischen Energiewirtschaft erstellten Studie hat die Österreichische Energieagentur Szenarien zum Stromverbrauch in Österreich bis 2050 entwickelt. Den Szenarien nach liegt der Stromverbrauch Österreichs im Jahr 2050 um 15% bis 20% über dem gegenwärtigen, bei gleichzeitigem Rückgang des Endenergieverbrauchs um 3% bis 26%. Der Hauptverursacher des ansteigenden Stromverbrauchs ist dabei der Bereich Verkehr, denn die Szenarien gehen davon aus, dass 2050 bis zu 60% aller Fahrzeuge elektrisch betrieben werden. <a href="http://www.energyagency.at/energiewirtschaft/aktuelle-projekte/vision-2050.html" target="_blank"><em>→ Website zu den Stromszenarien für Österreich (Download Executive Summary).</em></a></p>
<p><strong>Eco-News aus Österreich II.</strong> Im Rahmen des Ökostromgesetzes in Österreich erstellt die für die Regulierung der Strom- und Gaswirtschaft zuständige E-Control jedes Jahr den Ökostrombericht, der jetzt für das Jahr 2010 vorliegt. Darin wird analysiert, inwieweit die Ziele des Ökostromgesetzes, zu denen unter Anderem die Steigerung des Anteils Erneuerbarer Energien sowie ein effizienter Einsatz der Fördermittel gehören, erreicht wurden. Auch zu den Entwicklungen im Bereich Bioenergie in Österreich sind im Bericht anschauliche Grafiken zu finden. Sie zeigen etwa, dass in den vergangenen Jahren nur noch die Stromerzeugung durch Biogas ausgeweitet wurde, während die Stromerzeugung aus fester und flüssiger Biomasse seit 2005 stagniert. <a href="http://www.e-control.at/de/marktteilnehmer/news/aktuelle-meldungen/oekostrombericht-2010" target="_blank"><em>→ Ökostrombericht 2010 der E-Control.</em></a></p>
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		<title>Monatsrückblick Landnutzung: Juli/August</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 09:15:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Projekt SOS</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Importe von Sojaextraktionsschrot. Der sogenannte Sojakuchen oder Sojaextraktionsschrot fällt als Nebenprodukt an, wenn aus der Sojabohne Öl extrahiert wird. In den vergangenen Jahren wurde es zunehmend als proteinreiches Kraftfutter in der intensiven Tiermast eingesetzt und beschuldigt, mit für die Entwaldung &#8230; <a class="more-link" href="http://www.umweltbuero-klagenfurt.at/sos/?p=264">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<p><strong>Importe von Sojaextraktionsschrot. </strong>Der sogenannte Sojakuchen oder Sojaextraktionsschrot fällt als Nebenprodukt an, wenn aus der Sojabohne Öl extrahiert wird. In den vergangenen Jahren wurde es zunehmend als proteinreiches Kraftfutter in der intensiven Tiermast eingesetzt und beschuldigt, mit für die Entwaldung des Amazonas verantwortlich zu sein. Der Grund: Brasilien, neben Argentinien und den USA das Hauptanbauland der Sojabohne, gehört zu den größten Exporteuren von Soja und benötigt für dessen Anbau immer mehr Land. In einer im Auftrag von Friends of the Earth UK erstellten Studie kommt nun ein Wissenschafterteam des Royal Agricultural College zum Schluss, dass die Hälfte des in Großbritannien verfütterten Sojakuchens durch inländisch produzierte Futtermittel ersetzt werden könnte und dafür acht Prozent des britischen Ackerlandes benötigt würden. <a href="http://www.foe.co.uk/resource/reports/pastures_new.pdf" target="_blank"><em>→ Die Studie des Royal Agricultural College: „Pastures New &#8211; A Sustainable Future for Meat and Dairy Farming“.</em></a></p>
<p><em><span id="more-264"></span></em><strong>Klimawandel und landwirtschaftliche Produktivität I.</strong> In den USA gibt ein neu veröffentlichter, von einer Vielzahl im National Research Council organisierten Wissenschaftern verfasster Bericht einen Überblick über die Ursachen und Wirkungen des Klimawandels. Hinsichtlich der Auswirkungen des Klimawandels auf die landwirtschaftliche Produktivität kommen die Autoren auf Basis bisher publizierter Studien zum Schluss, dass bei dem zu erwarteten Temperaturanstieg die Ertragspotentiale von Feldfrüchten in vielen Hauptanbauregionen der Welt sinken werden. So wird in dem Bericht geschätzt, dass bei einem Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur um 2°C bei in Afrika aber auch den USA angebautem Mais sowie in Indien angebautem Weizen die Ertragspotentiale um gut 20% sinken werden, bei einem Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur um 3°C könnte sich der Rückgang gar auf mehr als 40% erhöhen. Inwieweit die Züchtung und der Einsatz besser angepasster Sorten diesen Rückgang teilweise mildern könnte, ist ungewiss. <a href="http://books.nap.edu/catalog.php?record_id=12877#toc" target="_blank"><em>→ Die Studie des National Research Council: „Climate Stabilization Targets: Emissions, Concentrations, and Impacts over Decades to Milennia“.</em></a></p>
<p><strong>Klimawandel und landwirtschaftliche Produktivität II.</strong> Auch eine Mitte August in der Wissenschaftszeitschrift PNAS publizierte, detaillierte Feldstudie über die Entwicklung des Reisertrags in den tropischen und subtropischen Regionen Asiens zeigt, dass der Klimawandel die Bedingungen für das Pflanzenwachstum in der dicht besiedelten Hauptanbauregion für Reis eher verschlechtern wird. Ein Forscherteam der University of California untersuchte bei einer Vielzahl von Bauern der Region über mehrere Jahre den Reisertrag in Abhängigkeit von Umwelteinflüssen. Dabei zeigte sich, dass sich zwar höhere Maximaltemperaturen positiv auf den Ertrag auswirkten, höhere Minimaltemperaturen jedoch einen ungünstigen Effekt hatten. Kombiniert man diese Beobachtungen mit den Modellen für die Entwicklung der globalen Temperaturen, ergibt sich daraus ein ungünstiger Einfluss des Klimawandels auf die Reiserträge. Hinzu kommt, so die Wissenschafter, dass die bisherige Forschung zeigt, dass sich der zunächst positive Einfluss steigender Maximaltemperaturen ab einem bestimmten Punkt wendet und dann ebenfalls negativ wird. <a href="http://www.pnas.org/content/107/33/14562" target="_blank"><em>→ PNAS-Artikel über den Einfluss der Temperatur auf den Reisertrag im tropischen Asien.</em></a></p>
<p><strong>Klimawandel und terrestrische Produktivität.</strong> Die atmosphärische Konzentration des Treibhausgases Kohlendioxid wird nicht nur durch die Verbrennung fossiler Treibstoffe beeinflusst sondern auch durch die Speicherung und Freisetzung von Kohlendioxid durch Biomasse, Böden und den Ozean. Auf Basis von Satellitendaten und verschiedener Berechnungen kamen Forscher 2003 zum Schluss, dass die terrestrische Produktivität von Pflanzen in den letzten zwei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts zunahm. Angesichts der Bedrohung des Klimawandels eine erfreuliche Erkenntnis, denn damit gab es immerhin einen Faktor, der etwas dämpfend auf den Anstieg des wichtigsten Treibhausgases in der Erdatmosphäre wirkte. Nun veröffentlichte ein Forscherteam der NASA in der Wissenschaftszeitschrift Science ein entsprechendes Update für das vergangene Jahrzehnt und kann nichts erfreuliches berichten. Es stellte nämlich fest, dass global im Zeitraum 2000 bis 2009 die Produktivität terrestrischer Pflanzen durch die zunehmende Trockenheit leicht zurückging und damit möglicherweise eine Trendwende eingeläutet wurde. &#8220;This is a pretty serious warning that warmer temperatures are not going to endlessly improve plant growth,&#8221; so Steven Running, einer der Wissenschafter. <a href="http://www.nasa.gov/topics/earth/features/plant-decline.html" target="_blank"><em>→NASA-Bericht über die Forschungsergebnisse (Text und Video).</em></a></p>
<p><strong>Brasilien in der Weltagrarwirtschaft I.</strong> Brasilien spielt eine zunehmend wichtige Rolle für die ökonomische Entwicklung Afrikas. Ein Interesse, das Brasilien dabei haben dürfte ist, Afrika als einen Rohstofflieferanten der Zukunft aufzubauen, darunter auch als Lieferanten von Agrotreibstoffen. Letztes Beispiel für diese Entwicklung ist der Besuch des brasilianischen Präsidenten Lula da Silva und einer Wirtschaftsdelegation Anfang Juli in Kenia, der den Auftakt zu einer Reise durch sechs afrikanische Staaten bildete. Die Staaten Kenia und Brasilien trafen bilaterale Vereinbarungen, die den Rahmen für zukünftige Investionen und den Aufbau entsprechender Infrastrukturen in dem afrikanischen Land bilden sollen. <a href="http://seattletimes.nwsource.com/html/businesstechnology/2012288299_apafkenyabrazil.html?syndication=rss" target="_blank"><em>→ Artikel in der Seattle Times über den Besuch des brasilianischen Präsidenten in Kenia.</em></a></p>
<p><strong>Brasilien in der Weltagrarwirtschaft II.</strong> Jeff Tollefson berichtet in „Nature News“, wie Brasilien zudem zunehmend zum global bedeutenden Exporteur von Agrarprodukten aufsteigt und stellt die Frage, inwieweit dies weiter auf Kosten des amazonischen Regenwalds gehen wird. So wurde etwa Brasilien inzwischen zum größten Exporteur von Rindfleisch, die FAO rechnet damit, dass Brasiliens agrarische Produktion bis 2019 um weitere 40% wächst, so stark wie in keinem anderen Land der Welt. Inwieweit eine höhere Produktion auch mehr Agrarflächen bedeutet, wird allerdings davon abhängen, wie stark die Flächenproduktivität gesteigert werden kann. Hier geben die Entwicklungen in Brasilien Grund für einen vorsichtigen Optimismus. Denn während die Anzahl der Rinder in Brasilien im vergangenen Jahrzehnt um 80% anstieg, konnte die entsprechende Ausweitung der Weideflächen durch die höheren Bestandsdichten auf immerhin 30% begrenzt werden. Laut Luis Barioni, einem brasilianischen Agrarwissenschafter der Universität Campinas, ist es möglich, den bis 2030 steigenden Bedarf an Agrarprodukten ohne weitere Entwaldung zu decken, wenn die Flächenproduktivität in der Rinderhaltung bis im gleichen Zeitraum verdoppelt wird. Nach Einschätzung des Forschers ist dies und damit ein Stopp der Entwaldung bei gleichzeitig deutlicher Ausweitung der Produktion technisch möglich. <a href="http://www.nature.com/news/2010/280710/full/466554a.html" target="_blank"><em>→ Artikel in Nature News über die Entwicklung der landwirtschaftlichen Produktion in Brasilien.</em></a></p>
<p><strong>Neues aus Österreich I.</strong> Die österreichische Regierung übermittelte am 1.Juli den auf der „Energiestrategie 2020“ basierenden „Nationalen Aktionsplan für Erneuerbare Energie“ nach Brüssel. Darin führt der Staat Österreich gegenüber der Europäischen Union aus, wie die Verpflichtung zur Erhöhung des Anteils Erneuerbarer Energien am Primärenergieverbrauch bis zum Jahr 2020 &#8211; 34% im Fall Österreich &#8211; konkret umgesetzt werden soll. Dem Aktionsplan nach soll bis zum Jahr 2020 der Endenergieverbrauch in Österreich um 2% gegenüber dem Ausgangsjahr 2005 zurückgehen, während der Anteil Erneuerbarer Energien im gleichen Zeitraum von 24% auf 34% ansteigt. Die Energieerzeugung aus holzartiger Biomasse soll von 158 PJ im Jahr 2006 auf 200 PJ im Jahr 2020 ansteigen, agrarische Biomasse soll zu den 14 PJ Energie im Jahr 2006 zusätzliche 30 PJ liefern, davon der Großteil durch die Verwertung von Wirtschaftsdünger aus dem Stall zur Erzeugung von Biogas. Laut dem Aktionsplan soll diese zusätzliche Aufbringung von Energie vollständig durch im Inland erzeugte Biomasse gedeckt werden. <a href="http://ec.europa.eu/energy/renewables/transparency_platform/action_plan_en.htm" target="_blank"><em>→ Nationale Aktionspläne für Erneuerbare Energie der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.</em></a></p>
<p><strong>Neues aus Österreich II.</strong> Nach der Veröffentlichung des Nationalen Aktionsplans kritisierte der Chef des österreichischen Wirtschaftsforschungsinstituts WIFO, Karl Aiginger, die Energiestrategie Österreichs als zu wenig ambitioniert im Hinblick auf Verbrauchseinsparungen und Ausbau von Erneuerbaren Energien. Die EU-Klimaziele werde Österreich zwar erreichen, das Wirtschaftsforschungsinstitut wünsche sich aber einen ambitionierteren Weg in der Klimapolitik. Ein einprozentiger Anstieg des BIP sei noch immer mit einem Anstieg des Energieverbrauchs um 0,7% verbunden, so Aiginger. <a href="http://www.raiffeisen-leasing.at/oekonews_detail.html?&amp;no_cache=1&amp;uid=40535" target="_blank"><em>→ Artikel des Austrian Press Agency über die Stellungnahme des WIFO zur Energiestrategie Österreichs.</em></a></p>
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		<title>Monatsrückblick Landnutzung: Juni</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 13:21:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Projekt SOS</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Agrotreibstoffe I. Der EU-Energiekommissar Günter Öttinger stellte vergangenen Juni in Brüssel erstmals Richtlinien der EU für eine Nachhaltigkeitszertifizierung von Agrotreibstoffen vor. Demnach müssen die Treibstoffe aus Biomasse mindestens eine Treibhausgaseinsparung von 35 Prozent gegenüber fossilen Kraftstoffen aufweisen, um als nachhaltig &#8230; <a class="more-link" href="http://www.umweltbuero-klagenfurt.at/sos/?p=256">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Agrotreibstoffe I. </strong>Der EU-Energiekommissar Günter Öttinger stellte vergangenen Juni in Brüssel erstmals Richtlinien der EU für eine Nachhaltigkeitszertifizierung von Agrotreibstoffen vor. Demnach müssen die Treibstoffe aus Biomasse mindestens eine Treibhausgaseinsparung von 35 Prozent gegenüber fossilen Kraftstoffen aufweisen, um als nachhaltig anerkannt zu werden, bis 2018 steigt der Anteil auf 60 Prozent. Wurden für den Anbau der Agrotreibstoffe unmittelbar Regenwälder oder Grünland zerstört, gelten diese nicht als nachhaltig, indirekte, also zeitlich oder geografisch verschobenene Landnutzungseffekte werden allerdings nicht berücksichtigt. Der Anreiz für die Umsetzung der Richtlinien durch die nationalen Regierungen besteht darin, dass nur bei einer entsprechenden Zertifizierung die Agrotreibstoffe auf die Verpflichtungen im Bereich des Aufbaus Erneuerbarer Energien angerechnet werden dürfen. <a href="http://ec.europa.eu/energy/renewables/biofuels/sustainability_criteria_en.htm" target="_blank"><em>→ EU-Website zu den Nachhaltigkeitskriterien für Biofuels.</em></a></p>
<p><span id="more-256"></span></p>
<p><strong>Agrotreibstoffe II.</strong> In welchem Ausmaß Agrotreibstoffe in Brasilien bereits zum “Big Business” geworden sind, zeigt die jüngste Investition von Petrobras, der staatlichen Ölfirma Brasiliens. 239 Millionen Dollar zahlt das Unternehmen, um einen 49%-Anteil an dem Ethanolproduzenten Boa Vista zu erwerben. Boa Vista verarbeitet in Brasilien gegenwärtig bereits 2,5 Millionen Tonnen Zuckerrohr zu Ethanol, bis 2015 soll sich die Menge mit den bereits getätigten Investitionen auf 7 Millionen Tonnen pro Jahr erhöhen. <a href="http://af.reuters.com/article/energyOilNews/idAFN2123436320100621" target="_blank"><em>→ Reuters-Artikel zum Biofuel-Deal.</em></a></p>
<p><strong>Energie aus Holz.</strong> Die Energiegewinnung aus Holz wird von kaum jemandem verdächtigt, klimaschädlich zu sein. Denn das CO2, das bei der Verbrennung von Holz frei wird, wird ja danach durch das Wachstum der Bäume wieder aus der Atmosphäre geholt und in Form von Biomasse fixiert. Dass dies allerdings etwas zu einfach gedacht ist, darauf weist jetzt wieder einmal eine Studie hin, die vom bei Boston ansässigen Manomet Center for Conservation Studies herausgegeben wurde. Die Krux, die in dem Bericht am Beispiel der energetischen Holznutzung im US-Bundesstaat Massachusetts dargestellt wird: Die Bilanz zwischen verbrannten und nachwachsendem Holz ist zwar tatsächlich ausgeglichen, jedoch nur über einen längeren Zeitraum betrachtet. Die unvermeidbare Tatsache, dass einmal geerntetes und verbranntes Holz lange braucht, um den in kurzer Zeit in Form von Kohlendioxid freiwerdenden Kohlenstoff wieder in Form von Biomasse zu speichern, bringt es mit sich, dass jetzt genutztes Holz sehr wohl die Kohlendioxidkonzentration in der Atmosphäre erhöhen und so den Klimawandel anheizen kann. <a href="http://www.manomet.org/node/322" target="_blank"><em>→ Manomet-Studie zur Energiegewinnung aus Biomasse.</em></a></p>
<p><strong>Entwaldung I.</strong> Dass die Entwicklung der Weltökonomie ein bedeutender Faktor für die Abholzung des Regenwalds im Amazonasgebiet ist, zeigen die jüngsten Daten zur Entwaldung aus Brasilien. Die Behörde INPE, die brasilianische Entsprechung der NASA berichtet, dass der Rückgang der Waldfläche in Brasilien sich im März und April 2010 im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres fast verdoppelte und damit einen neuen Rekordwert erreichte. Im Gegensatz dazu erreichte die Entwaldung im Zeitraum August 2008 und Juli 2009 den niedrigsten Wert seit Jahrzehnten, dank mangelnder Kreditgelder und zurückgehender Weltmarktpreise für Agrargüter. Ob Brasilien sein sich selbst gesetztes Ziel erreichen kann, die Entwaldung im Zeitraum 2010 auf 8’000 km² zu begrenzen und damit im Vergleich zu 2009 erneut zu reduzieren, ist damit äußerst fraglich. <a href="http://news.mongabay.com/2010/0614-amazon_deforestation_marapr10.html" target="_blank"><em>→ Artikel auf Mongabay über die Entwicklung der Entwaldung im Amazonasgebiet.</em></a><strong></strong></p>
<p><strong>Entwaldung II.</strong> Die Association for Tropical Biology and Conservation (ATBC) ruft die UNO in einer Resolution dazu auf, ihre Definition dessen zu verändern, was als Wald bezeichnet wird. Hintergrund dieser Forderung ist, dass in Statistiken über die Veränderung der Waldbedeckung die Umwandlung natürlicher Wälder in Baumplantagen, genauso wie eine gravierende Ausdünnung der Wälder, nicht aufscheint. So zählt etwa für die UN-Organisation FAO eine Fläche erst dann als entwaldet, wenn die Baumkronendecke unter vierzig Prozent fällt. Bedeutsam ist diese Definitionsfrage vor dem Hintergrund des sich im Anfangsstadium befindlichen UN-Programms REDD, das Ländern für vermiedene Entwaldung finanziell entschädigen soll. Die ATBC fordert, die einfache Unterteilung Wald/Nicht-Wald zu ersetzen durch eine differenziertere Bilanzierung verschiedener Waldtypen. <a href="http://tropicalbio.org/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=172:un-misleading-forest-definitions&amp;catid=51:resolutions&amp;Itemid=79" target="_blank"><em>→ Resolution der ATBC.</em></a></p>
<p><strong>Biodiversität.</strong> In der südkoreanischen Stadt Busan wurde am 11. Juni durch Delegierte aus 90 Ländern der Weg für eine neue Organisation freigemacht. Ihr Name: Intergovernmental Science Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services (IPBES). Nach dem Vorbild des Klimarats IPCC soll die Plattform für den Bereich Biodiversität ein Bindeglied zwischen Wissenschaft und Politik schaffen, in regelmäßig erscheinenden Berichten soll nicht nur das Wissen über die Entwicklung der Biodiversität in verschiedenen Regionen zusammengefasst sondern auch mögliche Ursachen und Abhilfen für den Rückgang der biologischen Vielfalt diskutiert werden. Die formale Einrichtung durch die UN-Vollversammlung, die durch das Treffen der Länderdelegierten in Südkorea vorbereitet wurde, ist für den September geplant, im Februar 2011 schließlich soll die neue Organisation auf der UN-Umweltkonferenz in Nairobi durch die Umweltminister der Staaten besiegelt werden. <a href="http://ipbes.net/" target="_blank"><em>→ Website der IPBES.</em></a></p>
<p><strong>Rohstoffversorgung.</strong> Das Thema Ressourcenverknappung, das über viele Jahre hinweg als eher zweitrangiges behandelt wurde, kehrt wieder massiv auf die Tagesordnung zurück.. Die Industriestaaten reagieren darauf entsprechend. Während Großbritannien eine Studie in Auftrag gab, die eine eventuelle Ressourcenverknappung, darunter auch Holz, untersuchen soll, möchte der deutsche Staat künftig seine Industrie stärker bei der Rohstoffbeschaffung unterstützen. So sollen etwa rohstoffreiche Entwicklungsländer bei der Aus- und Weiterbildung von Fachkräften unterstützt werden, wenn im Gegenzug der deutschen Industrie der Zugang zu wichtigen Metallen und seltenen Erden ermöglicht wird. Außerdem soll eine neue Institution, die Deutsche Rohstoffagentur, geschaffen werden, die den deutschen Unternehmen Informationen über den globalen Rohstoffmarkt liefern soll. <a href="http://www.guardian.co.uk/politics/2010/may/31/world-resources-shortage-threat-review" target="_blank"><em>→ Der britische Guardian über die Rohstoffstudie für Großbritannien.</em></a> <a href="http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2010/06/22/a0107" target="_blank"><em>→ Die deutsche TAZ über die Rohstoffbeschaffungspläne der deutschen Bundesregierung</em></a></p>
<p><strong>Zukunft&#8230;</strong> Greenpeace International und der European Renewable Energy Council stellten im Juni die dritte Auflage des gemeinsam beauftragten und von einer Vielzahl von Wissenschaftern erstellten Berichts “energy [r]evolutions” der Öffentlichkeit vor. Darin werden Szenarien für einen Ausbau Erneuerbarer Energien bis 2050 entworfen, die bis zu diesem Zeitpunkt eine Reduktion der CO2-Emissionen um 50% bzw. 80% im Vergleich zum Jahr 1990 ermöglichen sollen. Laut dem Bericht könnten Windkraft, Solarenergie, Biomasse sowie Wasserkraft den Energiebedarf bis 2050 zu einem Großteil decken, wenn der globale Primärenergieverbrauch bis 2050 leicht zurückgeht. <a href="http://www.energyblueprint.info/" target="_blank"><em>→ Website zum Bericht energy [r]evolutions&#8221; (inkl. Möglichkeit zum Download).</em></a></p>
<p><strong>&#8230;und Gegenwart der globalen Energieversorgung. </strong>Angesichts der Ölkatastrophe im Golf von Mexico ungewöhnlich kleinlaut veröffentlichte der britische Erdölkonzern BP im vergangenen Monat seinen jährlich erscheinenden Bericht zum Weltenergieverbrauch, den “Statistical Review of World Energy”. Er zeigt, dass im Jahr 2009 der globale Primärenergieverbrauch erstmals seit dem Jahr 1982 zurückging &#8211; um 1,1% im Vergleich zum Vorjahr. Während der Verbrauch von Kohle etwa gleich blieb, ging der Erdölverbrauch um 1,7% und der Verbrauch von Erdgas um 2,1% zurück. Das zeigt erneut, wie stark das Wachstum der Weltwirtschaft mit einem wachsenden Energieverbrauch gekoppelt ist. <a href="http://www.bp.com/productlanding.do?categoryId=6929&amp;contentId=7044622" target="_blank"><em>→ BP Statistical Review of World Energy 2010.</em></a></p>
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		<title>Monatsrückblick Landnutzung: Mai</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 10:32:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Projekt SOS</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[CO2-Handel und Landutzung. Kaum bemerkt von der Öffentlichkeit fand am 27. Mai in Oslo eine Klimakonferenz statt, die „Oslo Climate and Forest Conference“. Thema war das UN-Klimaprogramm REDD („Reduced Emissions from Deforestation and Forest Degradation in Developing Countries“), mit dem &#8230; <a class="more-link" href="http://www.umweltbuero-klagenfurt.at/sos/?p=235">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>CO2-Handel und Landutzung. </strong>Kaum bemerkt von der Öffentlichkeit  fand am 27. Mai in Oslo eine Klimakonferenz statt, die „Oslo Climate and  Forest Conference“. Thema war das UN-Klimaprogramm REDD („Reduced  Emissions from Deforestation and Forest Degradation in Developing  Countries“), mit dem internationale Mechanismen für die Reduktion der  Entwaldungsraten in Entwicklungsländern geschaffen werden sollen.  Immerhin 17 Prozent der jährlichen globalen CO2-Emissionen sollen laut  Schätzungen von Experten auf den Rückgang der Waldflächen und der damit  verbundenen Freisetzung des bis dahin in der Biomasse gebundenen  Kohlenstoffs zurückgehen. Bedeutendstes Ergebnis des Treffens ist die  Verpflichtung Indonesiens, zwei Jahre lang keine neuen Konzessionen zur  Abholzung von natürlichem Regenwald zu erteilen. Für diese Verpflichtung  zahlt Norwegen eine Milliarde Dollar an Indonesien. Ganz selbstlos ist  diese Geldgabe freilich nicht, denn Norwegen erhält laut carbonpositive  im Gegenzug sogenannte „Forest Offset Credits“, also CO2-Guthaben, die  auf die inländischen Emissionsreduktionsziele angerechnet werden können.  <a href="http://www.guardian.co.uk/environment/2010/may/27/oslo-conference-aid-to-save-forests" target="_blank"><em>→ Guardian: Countries agree to spend big to save world&#8217;s forests.</em></a> <a href="http://www.carbonpositive.net/viewarticle.aspx?articleID=2016" target="_blank"><em>→ carbonpositive: Indonesia freezes forest clearing.</em></a></p>
<p><em><span id="more-235"></span></em><strong>Agrotreibstoffe.</strong> Die Lufthansa plant Serientests mit  Agrotreibstoffen. Entsprechende Ankündigungen wurden in den vergangenen  Monaten bereits von anderen großen Fluggesellschaften wie British  Airlines und Continental gemacht. Die Firmen reagieren damit auf die zu  erwartende Verteuerung des Kerosins durch den EU-Emissionshandel, in den  die Fluggesellschaften ab dem Jahr 2012 einbezogen werden sollen, sowie  auf sich verknappende fossile Ressourcen. <a href="http://de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE64802B20100509" target="_blank"><em>→ Reuters: Lufthansa plant bis 2012 Serientests mit Biotreibstoff.</em></a></p>
<p><strong>Bewaldung der Erdoberfläche.</strong> Seit einiger Zeit gilt die Regel, dass die Waldfläche von Industriestaaten zunimmt, während jene von Entwicklungsländern zurückgeht. Die Region New England im Nordosten der USA zeigt nun, dass diese Regel nicht in Stein gemeißelt ist. Denn nachdem die Waldfläche in dem Bundesstaat im Nordwesten der USA zwischen nach dem Jahr 1850 über 130 Jahre hinweg kontinuierlich zunahm, zeichnet sich seit den 1980er Jahren langsam aber sicher eine Trendwende ab, wie in einem neu erschienenen Bericht des Waldforschungsinstitut der Harvard University berichtet wird. Sollte sich der Trend einer abnehmenden Waldfläche auf die Industrieländer insgesamt ausweiten, ist das auch hinsichtlich des Klimawandels besorgniserregend, da bei fortgesetzter Entwaldung der in Form der Biomasse gespeicherte Kohlenstoff als CO2 frei wird. <a href="http://www.wildlandsandwoodlands.org/" target="_blank"><em>→ Wildlands and Woodlands: Die Website zum Bericht über New Englands Wälder.</em></a></p>
<p><strong>Entwicklung der Biodiversität.</strong> 1992 wurde auf dem Erdgipfel in Rio de Janeiro die Biodiversitätskonvention verabschiedet, 2002 verpflichteten sich die Staaten auf dem Erdgipfel in Johannesburg, bis zum Jahr 2010 immerhin die Verlustraten zu reduzieren. Dieses Ziel wurde im Anschluss daran auch Teil der „Millenium Development Goals“. Im gerade veröffentlichten, dritten „Global Biodiversity Outlook“ der UN-Umweltorganisation UNEP wird festgestellt, dass dieses Ziel nicht erreicht werden konnte. Angesichts eines immer größer werdenden Drucks auf die Landnutzung auch durch den Anbau von Agrotreibstoffen erstaunt das leider wenig. <a href="http://gbo3.cbd.int/" target="_blank"><em>→ Der Global Biodiversity Outlook 3 der UNEP.</em></a></p>
<p><strong>Neues aus Österreich.</strong> Das Umweltforschungsinstitut SERI ging in einem gerade abgeschlossenen Projekt der Frage nach, ob Österreich die Klima- und Energieziele erreichen kann, die es sich selbst gesetzt hat. Verschiedene Szenarien hinsichtlich politischen Strategien und Verhaltensänderungen wurden mit Hilfe eines volkswirtschaftlichen Modells auf ihre ökonomischen Auswirkungen und ihre Machbarkeit innerhalb des gegebenen gesellschaftlichen Rahmens getestet. Die Ergebnisse sind ernüchternd, denn nur in einem einzigen Szenario, in dem es zu deutlichen Verhaltensänderungen kommt, dessen Wahrscheinlichkeit die ForscherInnen jedoch als „eher gering“ einstufen, wird Österreich seine Ziele erreichen. Mit diesem eher pessimistischen Ausblick steht Österreich als Land nicht alleine da: Die britische Berategruppe Cambridge Econometrics kommt in einer ebenfalls vergangenen Monat publizierten Studie zum Schluss, dass auch die UK bei Fortsetzung des gegenwärtigen Pfades die Klima- und Energieziele verfehlen wird. <a href="http://seri.at/wp-content/uploads/2010/05/pressetext-eco1.pdf" target="_blank"><em>→ Der Presstext des SERI über die Ergebnisse des Projektes e-co.</em></a></p>
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		<title>Monatsrückblick Landnutzung: April</title>
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		<pubDate>Sun, 16 May 2010 16:21:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Projekt SOS</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Entwaldung im Amazonasgebiet. Dass der Sojaanbau in Brasilien die Entwaldung im Amazonasbecken wesentlich mitverursacht, wird immer wieder auf der Grundlage der Beobachtung bezweifelt, dass die direkte Ursache für Abholzungen im Amazonasbecken zumeist die Schaffung von Rinderweiden und nicht von Sojafeldern &#8230; <a class="more-link" href="http://www.umweltbuero-klagenfurt.at/sos/?p=187">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Entwaldung im Amazonasgebiet.</strong> Dass der Sojaanbau in Brasilien  die Entwaldung im Amazonasbecken wesentlich mitverursacht, wird immer  wieder auf der Grundlage der Beobachtung bezweifelt, dass die direkte  Ursache für Abholzungen im Amazonasbecken zumeist die Schaffung von  Rinderweiden und nicht von Sojafeldern ist. In einem in der Zeitschrift  Environmental Research Letters veröffentlichten Artikel, in dem  Elizabeth Barona und ihre Kollegen Landnutzungsveränderungen in einer  brasilianischen Region untersuchen, wird zwar bestätigt, dass der Wald  zumeist Rinderweiden und nicht Sojafeldern zum Opfer fällt. Jedoch  kommen die Autoren zum Schluss, dass indirekt sehr wohl die Ausbreitung  des Sojaanbaus ein wesentlicher Mitverursacher der Entwaldung ist und  die Rinderweiden vor allem eine Mittlerrolle einnehmen, also in vielen  Fällen nur die Vorhut der später nachfolgenden Sojafelder sind. Ein  wesentlicher Mechanismus, das zeigen laut den Autoren andere Studien,  sei dabei die Bodenrente. Der hoch profitable Sojaanbau treibt die  Bodenpreise in die Höhe, wodurch es für die Rinderzüchter möglich wird,  die Weiden mit hohem Profit an die Sojabauern zu verkaufen und damit  weitere Flächen zu roden. <em>→ Der Artikel über die Entwaldung durch Sojaanbau von Barona et al. (freier Zugang).</em></p>
<p><em><span id="more-187"></span></em><em></em></p>
<p><strong>CO2-Handel und Landutzung I.</strong> Die WissenschafterInnen Jacob   Phelps, Edward L. Webb und Arun Agrawal von den Universitäten Singapur   und Michigan kritisieren in einem in einem in der April-Ausgabe der   Zeitschrift Science erschienenen Artikel das UN-Programm REDD. Das   geplante Klimaschutzinstrument, das zukünftig eigentlich den Rückgang   von Waldflächen in Entwicklungsländern reduzieren soll, begünstige die   staatliche Verwaltung von Wäldern und drohe so einen jüngst zu   beobachtenden Trend hin zur Lokalisierung der Waldverwaltung umzukehren,   so die Autoren. Das aber bedeute nichts Gutes für den Waldschutz. Denn   die lokale und gemeinschaftliche Verwaltung der grünen Lungen als   „Commons“ stellte sich in vielen Studien als besonders effektiv   hinsichtlich ihres Schutzes heraus. <em>→ Phelps et al. über mögliche Auswirkungen von UN-REDD in der Zeitschrift Science (beschränkter Zugang).</em> <em>→ &#8220;Seeing REDD over Forest People&#8221; &#8211; Arun Agrawal auf BBC News.</em></p>
<p><strong>CO2-Handel und Landnutzung II.</strong> Auch das „Latin American Indigenous Forum on Climate Change“, das Anfang April in Costa Rica tagte, äußert sich kritisch gegenüber marktbasierten Mechanismen zur Eindämmung des Klimawandels, darunter UN-REDD. In der Abschlusserklärung heißt es: „Solutions to global warming based on the logic of the market are a threat to the rights and way of life of indigenous people“ [Auf der Logik des Marktes basierende Lösungen des Klimawandels stellen eine Bedrohung für die Rechte und den Lebensstil indigener Menschen dar]. <em>→ Weblog-Eintrag zum Latin American Indigenous Forum on Climate Change.</em></p>
<p><strong>Agrotreibstoffe. </strong>Als Teil ihres Klimaschutzpakets hatte sich  die Europäische Union 2008 das Ziel gesetzt, den Anteil Erneuerbarer im  Bereich Verkehr auf zehn Prozent bis zum Jahr 2020 auszuweiten, wobei  bislang erwartet wird, dass ein Großteil davon durch Agrotreibstoffe  gedeckt werden muss. Hinter den Kulissen gibt es nun offenbar innerhalb  der EU-Verwaltung Auseinandersetzungen darüber, ob diese  Beimischungsziele noch zu halten sind. Der Hintergrund: Von der  europäischen Komission beauftragte Studien über die Auswirkungen von  Biotreibstoffen sorgen nun wieder einmal für Bedenken, dass bereits bei  einer Beimischung von zehn Prozent mit sozial und ökologisch  unangenehmen Auswirkungen gerechnet werden muss. Bislang hält die  EU-Kommission einen Teil der Ergebnisse noch unter Verschluss, weshalb  sie zunehmend unter Beschuss durch EU-Parlament und Umwelt-NGOs gerät. <em>→ Die Financial Times Deutschland über die EU-Studie zum Biosprit.</em> <em>→ Die Financial Times Deutschland über die wackelnden EU-Ziele für Biosprit.</em></p>
<p><strong>Treibhausgasemissionen durch die Landwirtschaft.</strong> Die FAO untersucht in einem neuen Bericht die Treibhausgasemissionen der – hauptsächlich Milch, als Nebenprodukt aber auch Fleisch produzierenden – Milchwirtschaft. Dem Bericht nach werden global etwa vier Prozent der Treibhausgasemissionen durch diesen Bereich verursacht. Diese Zahl von vier Prozent umfasst sowohl den Ausstoß von Methan durch die Rinder und Kälber als auch die mit Herstellung und Verteilung von Milch direkt und indirekt verbundenen CO2-Emissionen. Als Grundlage für die Entwicklung von Strategien zur Reduktion der Treibhausgasemissionen im Tiersektor wird die FAO bis 2011 entsprechende Berichte für andere Bereiche der Tierproduktion vorlegen. In einem Vorläuferbericht mit dem Titel „Livestock&#8217;s Long Shadow“ kam die FAO bereits 2006 zum Schluss, dass 18 Prozent der Treibhausgasemissionen durch den gesamten Tierproduktionssektor verursacht sind. <em>→ Die FAO-Presseaussendung zu Treibhausgasemissionen durch die Milchwirtschaft. → Der FAO-Bericht zu Treibhausgasemissionen durch die Milchwirtschaft. → Der FAO-Bericht zu Treibhausgasemissionen durch die Tierproduktion von 2006</em></p>
<p><strong>Globale Entwaldung.</strong> In einem in der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlichten Artikel untersuchen Matthew Hansen und seine Kollegen von der Universität Berkeley die globale Veränderung von Waldflächen zwischen 2000 und 2005. Basierend auf Satellitendaten kommen sie zum Ergebnis, dass in diesem Zeitraum die globale Waldfläche um 3,1 Prozent zurückging. Die – bezogen auf die gesamte Waldfläche des jeweiligen Kontinents – größten Verluste gab es dabei in Nordamerika (-5,1%), gefolgt von Australien/Ozeanien (-3,7%), Asien (-2,8%) und Europa (-2,8%), Südamerika (-2,7%) und Afrika (-2,0%). Angesichts bisheriger Erkenntnisse zur Entwicklung der Waldfläche, darunter dem neuen Global Forest Resources Assessment der FAO (wir berichteten in der letzten Monatschronik), überrascht vor allem, dass es laut Hansen et al. zwischen 2000 und 2005 auch in den Regionen Nordamerika, Europa und Asien einen abnehmenden Trend bei den Waldflächen gab – Regionen, bei denen bisher davon ausgegangen wurde, dass deren Waldflächen eher zunehmen. Die Autoren führen diese Abnahme auch in den nördlichen Regionen auf Waldbrände und -Krankheiten zurück. Zudem sei ein Vergleich zwischen verschiedenen Studien aufgrund der unterschiedlichen Systemgrenzen und Definitionen (z.B.: Wo liegt die Grenze zwischen Wald und Savanne?) schwierig. <em>→ Artikel von Hansen et al. über globale Entwaldungsraten (freier Zugang).</em></p>
<p><strong>Neues aus Österreich I.</strong> Die Arge Biokraft berichtet, dass die Produktion biogener Treibstoffe in Österreich 2009 erneut deutlich anstieg, auf 323&#8217;000 Tonnen Biodiesel (2008: ca. 250&#8217;000 Tonnen) und 138&#8217;000 Tonnen Bioethanol (2008: ca. 69&#8217;000 Tonnen). Damit liege die Beimischungsquote in Österreich beim Benzin bereits bei fünf Prozent, beim Diesel sogar bei sieben Prozent. <em>→ APA-Artikel über die heimische Biokraftstoffproduktion.</em></p>
<p><strong>Neues aus Österreich II.</strong> Das Umweltbundesamt stellt in einer neuen Studie Szenarien zum Ausbau der Elektromobilität bei PKWs in Österreich vor. Unter der Annahme idealer politischer, wirtschaftlicher und technologischer Bedingungen sollen der Studie nach bis zum Jahr 2020 knapp vier Prozent der gesamten Fahrzeugflotte bzw. knapp 17 Prozent der neu zugelassenen Fahrzeuge in Österreich elektrisch betrieben sein, bis zum Jahr 2050 soll sich der Anteil an der gesamten Fahrzeugflotte auf 74 Prozent und sämtliche Neuzulassungen erhöhen. Allerdings gehen die Autoren selbst unter Annahme günstigster Bedingungen davon aus, dass eine vollständige Substitution der PKW-Flotte durch elektrisch betriebene Fahrzeuge bis mindestens 2075 dauert. Unter Annahme des Einsatzes erneuerbarer Energien zur Stromerzeugung würde sich damit bis 2050 der CO2-Ausstoß im Privatverkehr um 80 Prozent reduzieren, der Strombedarf durch die Elektrofahrzeuge läge bei etwa 9 GWh, das entspricht etwa zwölf Prozent des derzeitigen gesamten Stromverbrauchs in Österreich. Außen vor bleibt dabei freilich die Frage, inwieweit durch intelligente Verkehrskonzepte der Bestand an PKWs sowie die damit verbundene Fahrleistung zurückgehen könnte. Bis 2050 wird in der Studie sowohl von einem weiter steigenden PKW-Bestand als auch einer steigenden Fahrleistung pro Person ausgegangen. Ebenfalls nicht diskutiert wird die durchaus problematische Frage des Ressourcenbedarfs durch Elektrofahrzeuge, speziell der von den Batterien benötigten, relativ knappen und hauptsächlich in Bolivien und China zu findenden Ressource Lithium. <em>→ Website zur UBA-Studie über Elektromobilität.</em></p>
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		<title>Monatsrückblick Landnutzung: März</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 18:31:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Projekt SOS</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[CO2-Handel und Landnutzung III. Die Umwelt-NGO Sandbag kritisiert den globalen CO2-Emissionshandel, mit dem Unternehmen der Industriestaaten zusätzliche Emissionsrechte durch Realisierung CO2-mindernder Projekte in Entwicklungsländern erwerben können. Auf der Website der NGO findet sich eine sehr interessante, interaktive Weltkarte. Auf dieser &#8230; <a class="more-link" href="http://www.umweltbuero-klagenfurt.at/sos/?p=169">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>CO2-Handel und Landnutzung III.</strong> Die Umwelt-NGO Sandbag  kritisiert den globalen CO2-Emissionshandel, mit  dem Unternehmen der  Industriestaaten zusätzliche Emissionsrechte durch  Realisierung  CO2-mindernder Projekte in Entwicklungsländern erwerben  können. Auf der  Website der NGO findet sich eine sehr interessante,  interaktive  Weltkarte. Auf dieser lässt sich anschaulich darstellen, wo  welche  Unternehmen durch welche Projekte bereits zusätzliche  Emissionsrechte  erworben haben. Auch einige österreichische Unternehmen  sind darunter. <a href="http://sandbag.org.uk/offsetmap" target="_blank"><em>→ CO2-Handel-Weltkarte von Sandbag.</em></a></p>
<p><em><span id="more-169"></span></em><strong></strong></p>
<p><strong>CO2-Handel und Landnutzung I.</strong> In Paris fand zwischen 10. und   14. März ein prominent besetztes Meeting zum Programm REDD (Reducing   Emissions from Deforestation and Degradation) statt, das dazu beitragen   soll, die Entwaldungsraten in tropischen Ländern zu reduzieren. Durch   die Freisetzung von bisher in der Vegetation gespeichertem Kohlenstoff   als CO2 trägt diese Entwaldung wesentlich zur Erhöhung der   CO2-Konzentration in der Atmosphäre und damit dem Klimawandel bei. An   REDD regt sich allerdings auch zunehmend Kritik, die zum Beispiel von   Fred Pearce im britischen Guardian erläutert wird. Wohin mit REDD der   Weg gehen könnte, wird auch deutlich durch ein Projekt des WWF, das im   britischen Telegraph diskutiert wird und ein Abkommen zwischen   Indonesien und Australien. <a href="http://www.un-redd.org/" target="_blank"><em>→ Website zum UN REDD Programm.</em></a> <em><a href="http://www.carbonpositive.net/viewarticle.aspx?articleID=1921" target="_blank">→   Artikel auf carbonpositive über die REDD-Gespräche in Paris.</a> <a href="http://www.guardian.co.uk/environment/2010/mar/11/greenwash-noel-kempff-forests" target="_blank">→ Artikel   von Fred Pearce im Guardian über ein Waldschutzprojekt in Bolivien.</a> <a href="http://www.telegraph.co.uk/comment/columnists/christopherbooker/7488629/WWF-hopes-to-find-60-billion-growing-on-trees.html" target="_blank">→   Artikel von Christopher Booker im Telegraph über die REDD-Aspirationen   des WWF.</a> <a href="http://in.reuters.com/article/worldNews/idINIndia-46582520100302?sp=true" target="_blank">→ Artikel der Nachrichtenagentur Reuters über das   australisch-indonesische Waldprojekt.</a></em></p>
<p><strong>CO2-Handel und Landnutzung II. </strong>REDD  ist bislang Zukunftsmusik. Wie sich der Emissionshandel schon heute, im  Rahmen des Clean Development Mechanism (CDM), auf die Landnutzung in  Entwicklungsländern auswirken kann, zeigt eine Radiosendung über ein im  Rahmen des CDM entstandenes Aufforstungsprojekt in Uganda. <a href="http://www.loe.org/shows/segments.htm?programID=10-P13-00011&amp;segmentID=4" target="_blank"><em>→ Radiosendung von Living on Earth über ein Aufforstungsprojekt in Uganda.</em></a></p>
<p><strong>Globale Entwaldung.</strong> Erstmals seit fünf Jahren erscheint demnächst wieder eine neue Version des Global Forest Resources Assessment der FAO, der führenden globalen Referenz zum Thema Wald. Vorab wurden am 25. März die Eckpunkte des Berichts präsentiert. Demnach reduzierte sich die globale Waldfläche im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends um jährlich 5,2 Mio. Hektar. Der Verlust an Waldfläche setzte sich damit fort, wenngleich sich die Geschwindigkeit im Vergleich zum vorangegangenen Jahrzehnt verlangsamte. Im Jahrzehnt zwischen 1990-2000 gingen nämlich noch 8,3 Mio. Hektar pro Jahr verloren. Nicht vergessen bei der Interpretation dieser Zahl darf man allerdings, dass Wald nicht gleich Wald ist, es also erstens Primärwald, zweitens naturnahen aber kultivierten Mischwald und drittens aus einer Baumwart bestehende Plantagenwälder gibt. Berücksichtigt man diese Differenzierung, so zeigt sich ein deutlicher Trend: Die Fläche der Primärwälder ging um mehr als 4 Mio. Hektar pro Jahr zurück, während im Zeitraum 2005 bis 2010 die Plantagenwälder um etwa 5 Mio. Hektar pro Jahr zunahmen. Unter dem Strich lässt sich also sagen: Der Verlust an Waldfläche setzte sich in reduzierter Geschwindigkeit fort, während gleichzeitig zunehmend naturnahe Wälder durch Plantagen ersetzt wurden. In diesem Zusammenhang interessant ist auch eine letzten Monat erschienene Studie, die zeigt, dass Palmölplantagen deutlich weniger Ameisenarten beherbergen als primäre Regenwälder. <em><a href="http://www.fao.org/news/story/en/item/40893/icode/" target="_blank">→ Bericht des FAO-Media Centers über das Global Forest Resources Assessment 2010.</a> <a href="http://www.fao.org/forestry/fra/fra2010/en/" target="_blank">→ FAO-Website zum Global Forest Resources Assessment 2010.</a></em><a href="http://www.fao.org/forestry/fra/fra2010/en/" target="_blank"> </a><a href="http://news.mongabay.com/2010/0302-ants_palm_oil.html" target="_blank"><em>→ Artikel auf Mongabay zur Biodiversitätsstudie.</em></a></p>
<p><strong>Agrotreibstoffe I.</strong> In der Folge eines Berichtes, der letzten Monat veröffentlicht wurde, geraten die Beimischungsziele wieder einmal in die Kritik. Die von Wissenschaftlern des Food Policy Research Institute angefertigte Studie wurde im Auftrag der europäischen Kommission angefertigt, um Effekte von biogenen Treibstoffen auf indirekten Landnutzungswandel zu untersuchen. <a href="http://www.reuters.com/article/idUSTRE62420Y20100305" target="_blank"><em>→ Artikel der Presseagentur Reuters über den EU-Bericht zu Auswirkungen der Beimischungsziele.</em></a> <a href="http://www.ifpri.org/publication/global-trade-and-environmental-impact-study-eu-biofuels-mandate" target="_blank"><em>→ Download des Berichtes und ein kurzes Videostatement von einem seiner Autoren.</em></a></p>
<p><strong>Agrotreibstoffe II.</strong> Ebenfalls um indirekten Landnutzungswandel geht es in einem wissenschaftlichen Artikel, der im März von Thomas Hertel und Kollegen von der Purdue University in der Zeitschrift BioScience publiziert wurde und der in einem Presseartikel der New York Times diskutiert wird. Hertel und seine Kollegen kommen zum Schluss, dass die zu erwartenden indirekten Effekte hinsichtlich Landnutzungswandel, die durch die Nutzung von biogenen Treibstoffen in den USA verursacht werden, zu einer insgesamt negativen Treibhausgasbilanz führen. Wenn etwa die Maisexporte der USA für den Weltmarkt zurückgehen, so führt das zu vermehrtem Anbau von Mais von bisherigen Importeuren und so tendenziell zu einer Ausweitung der Acker- und Abnahme der Waldfläche. <a href="http://www.nytimes.com/gwire/2010/03/15/15greenwire-study-corn-ethanol-an-unattractive-compliance-19757.html" target="_blank"><em>→ Artikel der New York Times über das Paper von Thomas Hertel et al.</em> </a><a href="http://www.aibs.org/bioscience-press-releases/resources/Hertel.pdf" target="_blank"><em>→ Artikel von Hertel et al. in der Zeitschrift BioScience über indirekten Landnutzungswandel durch die Nutzung biogener Treibstoffe.</em></a></p>
<p><strong>Agrotreibstoffe III.</strong> Auf Grundlage dieser problematischen Auswirkungen beschäftigt sich C. Ford Runge, Professor an der Universität Minnesota in einem Artikel in der Zeitschrift Yale Environment 360 kritisch mit den US-Zielen hinsichtlich der Ausweitung des Agrotreibstoffproduktion in den USA. <a href="http://e360.yale.edu/content/feature.msp?id=2251&amp;utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+YaleEnvironment360+%28Yale+Environment+360%29" target="_blank"><em>→ Artikel von Ford Runge in Yale Environment 360 über die Beimischungsziele der USA.</em></a></p>
<p><strong>Brennpunkt Indonesien I.</strong> Nestlé und Unilever stoppen den Kauf von Palmöl vom indonesischen Top-Produzenten Sinar Mas, nachdem Greenpeace die beiden Unternehmen in einer Kampagne beschuldigte, durch den Kauf von Palmöl von Sinar Mas indirekt Entwaldungen und die Zerstörung von Torfböden in Indonesien zu verantworten. Eine erstaunliche und ziemlich neue Note kam hinzu, als nach der Ankündigung Nestlés, kein Palmöl mehr von Sinar Mas zu kaufen, Vertreter der indonesischen Vereinigung der Palmölproduzenten ankündigten, auf die Kündigung Sinar Mas durch Nestlé ihrerseits mit einem Boykott von Waren des schweizerischen Nahrungsmittelkonzerns zu reagieren. Die Macht der Palmölproduzenten sollte man nicht unterschätzen: Laut der Vereinigung produzieren in Indonesien 10 Millionen Kleinbauern Palmöl. <em><a href="http://www.greenpeace.org/international/campaigns/climate-change/kitkat">→ Website der Anti-Nestlé-Kampagne von Greenpeace.</a> <a href="http://www.greenpeace.org/raw/content/international/press/reports/how-unilever-palm-oil-supplier.pdf" target="_blank">→ Greenpeace-Bericht über die Palmölplantagen in Indonesien.</a> <a href="http://www.reuters.com/article/idUSTRE62G3PM20100317?feedType=RSS&amp;feedName=environmentNews&amp;utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+reuters%2Fenvironment+%28News+%2F+US+%2F+Environment%29" target="_blank">→ Artikel der Agentur Reuters über den Rückzug Nestlés aus dem Palmölgeschäft mir Sinar Mas.</a> <a href="http://www.thejakartaglobe.com/business/palm-oil-group-plans-to-boycott-nestle/364998" target="_blank">→ Artikel von Jakarta Globe über die Boykottandrohung der Vereinigung der Palmölproduzenten.</a></em></p>
<p><strong>Brennpunkt Indonesien II.</strong> Der indonesische Staat diskutiert, ob Palmölplantagen als Wälder zu bewerten sind. Ein möglicher Hintergrund der Bestrebungen, Palmölplantagen als Wälder und nicht, wie bislang, als Agrarland zu bewerten, ist das sich in Diskussion befindliche REDD-Modell, das Ländern für vermiedene Entwaldung finanziell entschädigen soll. Palmölplantagen auf dem Papier zu Wäldern zu machen, wäre somit ein handfester finanzieller Vorteil für den indonesischen Staat. <a href="http://www.thejakartapost.com/news/2010/03/19/is-oil-palm-plantation-forest.html" target="_blank"><em>→ Artikel von The Jakarta Post über die Bewertung der Palmölplantagen.</em></a></p>
<p><strong>Brennpunkt Indonesien II. </strong>Unter die Kritik am Palmölsektor in Indonesien mischen sich auch gegenteilige Stimmen. Wie schon im Zusammenhang mit der Nestlé-Kampagne beschrieben, hängt in Indonesien die Lebensgrundlage vieler Menschen am Palmöl. Bill Law vom BBC weist darauf hin, dass sich in Indonesien die Hälfte der Palmölflächen in den Händen von Kleinbauern befinden und meint deshalb, dass Palmöl auch eine Entwicklungschance sein könne. <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/asia-pacific/8534031.stm" target="_blank"><em>→ Bill Law auf BBC News über Palmöl als Entwicklungschance.</em></a></p>
<p><strong>Neues aus Österreich I.</strong> Mitte März stellten Umweltminister Berlakovich und Wirtschaftsminister Mitterlehner die Energiestrategie Österreich vor, in der dargestellt wird, wie Österreich seine im Rahmen des EU-Ziels 20/20/20 gesteckten Ziele hinsichtlich erneuerbarer Energien, Energieeffizienz und Energieverbrauchsminderung erreichen will. Die Energiestrategie wurde unter Einbezug von Stakeholdern aus Wissenschaft und Gesellschaft entworfen und wird auf einer eigens dafür eingerichteten Website präsentiert. <a href="http://www.energiestrategie.at/" target="_blank"><em>→ Website zur Energiestrategie Österreich.</em></a></p>
<p><strong>Neues aus Österreich II.</strong> Nicht so recht zur Energiestrategie in Zeiten des Klimawandels passen mag die Nachricht, dass der PKW-Bestand in Österreich auch 2009 – trotz Wirtschaftskrise – weiter gewachsen ist, nämlich um 1,8% auf 4,36 Mio. PKWs, davon übrigens bescheidene 223 Exemplare mit Elektroantrieb. <a href="http://derstandard.at/1268700887530/Oesterreich-Pkw-Bestand-stieg-auch-im-Krisenjahr-2009" target="_blank"><em>→ Artikel im Standard zur Entwicklung des PKW-Bestandes in Österreich.</em></a></p>
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